Mit Stativ auf Reisen gehen – das sind die Anforderungen

Wer professionell fotografiert und das nicht nur zu Hause oder im Studio, kennt das Problem: Unterwegs wird ein Stativ gebraucht. Das Angebot an transportablen Stativen ist groß, von Hosentaschenformaten bis hin zu wanderstockgroßen, klappbaren Stativen gibt es alles. Welches ist denn das passende für unterwegs?

Flugreisen zählen auch zu „unterwegs“

Das Stativ SIRUI T-1005X in Island
Das Stativ SIRUI T-1005X in Island

Unterwegs sein bedeutet nicht, ab und an einen Kunden oder eine Kundin anzufahren, sondern es bedeutet, sich auf Reisen zu begeben. Wer dabei immer mit dem eigenen PKW anreist, schränkt sich selbst ein. Flugreisen erweitern den Horizont. Das Stativ muss im Flieger ins Handgepäck passen, denn nur in diesem Fall ist es wirklich immer mit dabei. Das Handgepäck kommt immerhin mit in die Kabine, so dass die darin verstauten Gegenstände auch wirklich zeitgleich am Zielort sind. Aufgegebenes Gepäck muss sich erst durch die Flughafenlogistik quälen, das dauert erstens lang und ist zweitens für sensible Gepäckstücke immer eine Gefahr. Denn die Förderbänder gehen nicht zwangsläufig vorsichtig mit sensiblen Gegenständen um. Alles, was in irgendeiner Art und Weise am Zielort dringend benötigt wird oder erst einmal unersetzlich ist, kommt also ins Handgepäck. Für das Stativ bedeutet das Einschränkungen hinsichtlich Gewicht und Größe im zusammengeklappten Zustand – was bei einem Stativ für unterwegs ohnehin selbstverständlich sein sollte.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass das Stativ trotz aller Einschränkungen hinsichtlich Größe und Gewicht stabil sein muss. Ein schlecht verarbeitetes, kostengünstiges Leichtgewicht tut es also nicht unbedingt. Dahinter stecken mehrere Überlegungen: Ein kostengünstiges, qualitativ nicht optimal verarbeitetes Stativ lässt sich zwar unter geringen finanziellen Einbußen leicht ersetzen, aber das braucht Zeit und den passenden Laden. Flugreisen insbesondere ins Ausland bedeuten in der Regel, dass weder Zeit noch vertrauenswürdiger Fachhändler vorhanden sind. Dazu kommt, dass das Stativ auch im Handgepäck auf Reisen immer wieder Schläge aushalten muss, dass Taschen herfallen und eventuell unsanft behandelt werden. Das muss das Stativ ohne Schäden überstehen. Und nicht nur die An- und Abreise stellen hohe Anforderungen an das Material: Fotografien auf Reisen entstehen nicht im Studio, sondern „in freier Wildbahn“. Steiniges Terrain, starke Temperaturschwankungen, unsanfte Behandlungen beim Auf- und Abbau sowie eine nicht ganz leichte Kamera dürfen keine Probleme sein.

Und damit ist das Thema Kamera schon angesprochen: Die von mir präferierte Canon 5D Mark III muss auf das Stativ passen. Sowohl hinsichtlich Größe und Gewicht als auch in Sachen Stativkopf muss es stimmen.

Ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis ist dann natürlich auch noch wünschenswert. Natürlich gibt es vor allem im oberen Preissegment Stative, die alle diese Anforderungen erfüllen. Aber mal ehrlich: Das ist ein Stativ, kein Mehrfamilienhaus. Stative können durchaus verloren gehen, irgendwann material- und belastungsbedingt den Geist aufgeben oder aufgrund einer neuen, nicht mehr passenden Kamera ersetzt werden. Die Anschaffungskosten müssen sich also in einem vertretbaren Rahmen halten.

 

 SIRUI T-1205X

SIRUI T-1005X

Material Carbon Aluminium
Gewicht 0,9 kg 1,1 kg
Dreibeinhöhe 12,5 – 130,2 cm 13,5 – 130,2 cm
Packmaß 35 cm 35 cm
Belastbarkeit 10 kg 10 kg
Preis vom 15.02.2017 305,83 € 147,50 €

Fazit: SIRUI T-1005X passt!

Das Stativ ist aus Aluminium gefertigt und mit 1,1 kg im Handgepäck gut aufgehoben. Das Packmaß von 35 cm ist völlig in Ordnung, und mit einer Belastbarkeit von 10 kg hält das Stativ auch genug aus. Der Stativkopf passt. Das Dreibein erreicht eine Höhe von 130,2 cm, was auf Reisen ebenfalls ausreicht. Außerdem wird es mit passender Tasche und Gurt geliefert – perfekt. Kälteschutzgriffe, Gummifüße und Gewichtshaken vervollständigen das Angebot.

 

bisher kam das Stativ zum Einsatz in:

 

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